Braucht Ihr Büro neue Schränke – oder neue Möglichkeiten für die vorhandenen?
Mit digitalen Akten und Desk-Sharing liegt der Gedanke nahe, dass Schränke im Büro überflüssig werden. Tatsächlich ändert sich vor allem, was im Schrank liegt und welche Aufgabe er im Raum übernimmt:
Die Frage ist also weniger, ob ein Büro Schränke braucht. Entscheidend ist, wo sie stehen und was sie dort leisten.
WINEA MAXX ist als System aufgebaut: Sockel, Griffe und Aufsätze lassen sich austauschen oder ergänzen, ohne den ganzen Schrank zu ersetzen. Mit dem WINEA MAXX Modulregal sind neue Elemente dazugekommen, die auch an vorhandene WINEA MAXX Schränke passen. Das WINEA MAXX Modulregal folgt demselben Maßraster und derselben Systematik wie die WINEA MAXX Schränke. Deshalb lassen sich neue Module auf vorhandene Schränke aufsetzen oder anbauen.
Ledergriffe oder Winkelgriffe in sieben Metallfarben verändern die Front, ohne dass der Schrank selbst getauscht wird.
Modulsockel aus Stahl oder Massivholz Eiche heben den Schrank 23,7 cm vom Boden ab. Ein Aktenschrank sieht damit eher wie ein Möbelstück aus.
Ein Pflanzaufsatz macht aus einer Schrankreihe einen begrünten Raumteiler, der Flächen gliedert und Blicke lenkt.
Module des WINEA MAXX Modulregals lassen sich auf vorhandene Schränke setzen oder daneben anbauen. Unten bleibt der geschlossene Stauraum, oben kommen offene Fächer für Bücher, Pflanzen oder Ablage dazu.
Rückt ein Schrank von der Wand in den Raum, wird seine Rückseite sichtbar. Mit Polyestervlies an der Rückwand wird aus dieser Fläche eine gestaltete Seite, die die schallharten Flächen im Raum verringert.
Ein typisches Beispiel: Eine Reihe WINEA MAXX Schränke stand bisher an der Wand und nahm Ordner auf. Im neuen Raumkonzept wird weniger Papier abgelegt, dafür braucht die offene Fläche eine Gliederung.
Mit neuem Sockel, Pflanz- oder Regalaufsatz und Polyestervlies an der Rückwand rücken die Schränke von der Wand in den Raum. Sie trennen Arbeitsbereiche, bieten weiter Stauraum und schaffen eine Zone für kurze Gespräche.
In der Kreislaufwirtschaft beschreiben sogenannte R-Strategien, wie Produkte und Materialien länger genutzt werden. Nach der Abfallhierarchie des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (§ 6 KrWG) hat die Vermeidung von Abfall Vorrang vor dem Recycling. Dazu zählt auch, Erzeugnisse wiederzuverwenden oder ihre Lebensdauer zu verlängern. Beim Makeover vorhandener WINEA MAXX Schränke greifen mehrere dieser Strategien ineinander:
| Strategie | Bedeutung | Beim WINEA MAXX Makeover |
| Reuse (Weiterverwenden) | Ein vorhandenes Möbel bleibt im Einsatz | Die Schrankkorpusse bleiben im Büro und werden weiter genutzt |
| Refurbish (Aufwerten) | Ein Möbel bekommt neue Teile und eine neue Optik | Neue Sockel, Ledergriffe oder Winkelgriffe verändern das Erscheinungsbild |
| Repurpose (Umnutzen) | Ein Möbel übernimmt eine neue Aufgabe | Der Aktenschrank an der Wand wird mit Pflanz- oder Regalaufsatz zum Raumteiler mit Stauraum |
| Repair (Instandsetzen) | Einzelne Teile werden ersetzt statt des ganzen Möbels | Über das UPID-Etikett lassen sich Produkt und Ausführung identifizieren und Teile nachbestellen |
| Recycle (Materialkreislauf) | Material wird zu neuem Material | Neue Holzteile gibt es optional aus der SARA Platte, einer Spanplatte aus 100 % recyceltem Altholz |
Bei Tischen funktioniert dasselbe Prinzip: Beim Projekt von Maersk in Hamburg erhalten rund 400 WINEA ECO Tische neue SARA Platten und neue Bedienelemente, die Gestelle bleiben im Einsatz.
Ein Makeover verlängert die Nutzungsdauer vorhandener Büroschränke. Die Korpusse bleiben im Einsatz, neu hinzu kommen nur Sockel, Griffe, Aufsätze oder Regalmodule. Dafür wird deutlich weniger neues Material gebraucht als für komplett neue Schränke, und es fällt weniger Altmobiliar zur Entsorgung an. Auch wirtschaftlich lohnt sich der Blick auf die gesamte Nutzungsdauer. Mehr dazu im Beitrag Was kostet ein Schreibtisch wirklich?
Bestand prüfen, gezielt ergänzen, länger nutzen: So bleiben Büromöbel Teil des Büros, auch wenn sich das Büro verändert.
Vorhandene WINEA MAXX Schränke von WINI lassen sich mit neuen Sockeln, Griffen, Pflanzaufsätzen und Regalmodulen aufwerten. Die Korpusse bleiben dabei im Einsatz, nur einzelne Elemente kommen neu hinzu. So erhalten bestehende Büroschränke eine neue Optik und neue Funktionen, etwa als Raumteiler mit Stauraum.
Auch im papierlosen Büro brauchen Mitarbeitende Stauraum für persönliche Dinge, Technik, Muster und Arbeitsmaterial, besonders beim Desk-Sharing ohne festen Schreibtisch. Zusätzlich übernehmen Schränke im offenen Büro eine neue Aufgabe als Raumteiler: Sie gliedern Flächen und trennen Arbeitsbereiche. Vorhandene WINEA MAXX Schränke lassen sich dafür mit Sockeln, Pflanzaufsätzen, Regalmodulen und Polyestervlies an der Rückwand umrüsten.
Für WINEA MAXX Schränke gibt es Modulsockel aus Stahl oder Massivholz Eiche, Ledergriffe und Winkelgriffe in sieben Metallfarben sowie Pflanzaufsätze in 60 bis 100 cm Breite. Zusätzlich lassen sich Module des WINEA MAXX Modulregals auf die Schränke setzen oder daneben anbauen, und an der Rückwand lässt sich Polyestervlies anbringen. Welche Elemente zu Ihren Schränken passen, hängt von deren Ausführung ab und wird vom WINI Fachhandel geprüft.
An die Rückwände vorhandener WINEA MAXX Schränke lässt sich Polyestervlies anbringen. Das verringert schallharte Flächen im Raum, besonders wenn Schränke als Raumteiler frei im Raum stehen und ihre Rückseite sichtbar ist.
Beim Aufwerten vorhandener WINEA MAXX Schränke bleiben die Korpusse im Einsatz, neu hergestellt werden nur Sockel, Griffe, Aufsätze oder Regalmodule. Die vorhandenen Schränke müssen nicht entsorgt und durch neue ersetzt werden. Ob sich das Weiterverwenden im Einzelfall lohnt, hängt vom Zustand der Möbel und vom neuen Raumkonzept ab – das prüft Ihr WINI Fachhandelspartner vor Ort.
Reuse bedeutet, ein vorhandenes Möbel weiter zu nutzen. Beim Refurbishing wird es mit neuen Teilen aufgewertet, etwa mit neuen Sockeln oder Griffen. Upcycling meint, aus ausgedienten Gegenständen oder Materialien ein neues Produkt zu machen. Das Makeover vorhandener WINEA MAXX Schränke verbindet Reuse und Refurbishing: Die Schränke bleiben erhalten, bekommen neue Elemente und oft eine neue Aufgabe, zum Beispiel als Raumteiler.
Gebrauchte Büromöbel sind eine Option, wenn zusätzlicher Stauraum gebraucht wird. Vorhandene WINEA MAXX Schränke lassen sich dagegen direkt im Büro weiternutzen und mit Elementen aus dem WINEA MAXX Modulregal an das neue Raumkonzept anpassen – in der Systematik und Farbwelt der bestehenden Einrichtung. Ihr WINI Fachhandelspartner prüft, welche Schränke sich dafür eignen.
WINI Möbel tragen seit 2025 ein UPID-Etikett mit NFC-Chip. Damit lassen sich Produkt und Ausführung über das Smartphone oder die UPID-Suche auf wini.de/service eindeutig identifizieren. Bei älteren Möbeln ohne Etikett hilft Ihr WINI Fachhandelspartner bei der Zuordnung.
WINI stellt die Möbel und Elemente her, Planung und Montage übernimmt der WINI Fachhandel. Ihr Fachhandelspartner prüft den Bestand, plant die neue Anlage und montiert die Elemente.
Jürgen Jordan
Leiter Consulting und Architektenberatung