Aus dem Weserbergland
in die Welt

Umweltbewusstsein gemeinsam weiterentwickeln

Das Engagement für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist bei WINI aus Tradition tief verwurzelt. Es zeigt sich überall im Unternehmen: beim schonenden Umgang mit Ressourcen, beim Verwenden recycelbarer Materialien, beim Entwickeln innovativer Produkte auf Basis kreislauffähiger Werkstoffe oder bei der nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens als Teil einer wirtschaftlich und sozial gesunden Region.

WINI Umweltaktivitäten auf einen Klick:

WINI Werk Marienau – Wimmelbild mit Nachhaltigkeitsinformationen

Gesundheitsförderung

Fitte Mitarbeitende mit Hansefit-Angeboten

~100% Recyclingverpackung

Als primäres Packmittel verwenden wir recycelten Karton zusammen mit Klebeband aus Papier. Das ermöglicht eine saubere Aufbereitung. Der Karton wird an unserer eigenen Maschine passgenau zugeschnitten

Nachliefergarantie

Für die Langlebigkeit unserer Möbel garantieren wir 10 Jahre Nachlieferung von Ersatzteilen

mehr Informationen

Elektroflotte

Kontinuierliche Umstellung des PKW-Fuhrparks auf Elektroautos

Euro-6

Unser Fuhrpark erfüllt die Euro-6-Norm

Packoptimierung

KI-gestützte Pack- und Tourenoptimierung

> 90% Abfalltrennung

unserer festen Abfälle werden getrennt gesammelt und entsorgt

Arbeitsplatzergonomie

Ergonomische Arbeitsplätze für alle Mitarbeitenden

> 90% recyelbare Materialien

Mehr als 90 % der verwendeten Materialen in unseren Produkten sind im Durchschnitt recyclebar

Nachhaltigkeitsziele

Dauerhaftes Streben nach CO2-Reduzierung in
allen Unternehmensbereichen

≤ 0,1 Watt

Stromverbrauch bei unseren motorischen
Steh-Sitz-Tischen im Standby-Modus

Ideenförderung

Unser betriebliches Vorschlagswesen ermöglicht kreative Ideen auf allen Ebenen

Fokus auf Weiterentwicklung

Ständiges Streben nach Innovationen

Grüne Werbemittel

Schrittweise Umstellung auf nachhaltig produzierte Kommunikationsmedien und Werbemittel

Loyalität

Hohe Loyalitätsquote bei den Mitarbeitenden zum Unternehmen

Energieffizient

Besonders gut gedämmte Dachflächen zur Minderung des Wärmeein- und austrags

Langzeitgarantie

10 Jahre Langzeitgarantie für gewerbliche Kund*innen

mehr Informationen

UPID

Eindeutige Kennzeichnung aller Produkte mit Unique Product Identifier (UPID)

Recyclingstahl

Zunehmender Einsatz von recyceltem Stahl

Customizing

Die Möbelbauteile werden auf Kundenwunsch zusammengestellt und auftragsbezogen gefertigt: Losgröße-1-Fertigung

Dekarbonisierung

Vermeidung der Nutzung von fossilen Brennstoffen

Selbsterzeuger

> 95% unserer Heizenergie erzeugen wir mit Hackschnitzeln

Flächeneffizienz

Intelligente Verschnittoptimierung

Öko-Spanplatten

Spanplatten mit hohem Recyclinganteil aus zertifiziertem Holz von qualifizierten Lieferanten und SARA Platte – die Spanplatte aus 100% recyceltem Altholz

Mehr zur SARA Platte

Firmenbienen

Bienenhaltung für Honigproduktion auf dem Firmengelände

Work-Life-Balance

Familienfreundlicher Arbeitgeber

DIY-Bike-Spot

Outdoor DIY-Fahrradreparaturstation für Mitarbeitende

Fördern & Fordern

Ausbildung, Weiterbildung, innerbetrieblicher
Unterricht, E-Learning-Plattform

Substitution

Grundsätzliche Vermeidung umweltschädlicher Stoffe

Papierloses Büro

Sukzessive Senkung des Papierverbrauchs
in der Verwaltung

Digitalisierung

Digitalisierung als Hebel für Ressourcenschonung in der Verwaltung

IMS

Integriertes Management

Essen auf Rädern

Mittagessen und Getränke für Mitarbeitende

Produktentwicklung mit Strategie

Nachhaltige Produktstrategie und Entwicklung
kreislauffähiger Möbel

Handelstreue

Treue Fachhandelspartner

Elektro-Ladepunkt

Öffentliche 50 kW Ladestelle für E-Autos

Konformität

Die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben und Vorgaben aus freiwilligen Audits stellen wir durch das Integrierte Management sicher

Familienunternehmen

Familiengeführt in 4. Generation seit 1908

mehr zur Firmengeschichte

Stärkung des Ehrenamts

Freistellung der Mitarbeitenden bei Katastrophenschutz- und Feuerwehreinsätzen sowie für die Katastrophenschutz-Ausbildung

E-Ladepunkt

Öffentliche 22 kW Ladestelle für E-Autos

WINI-Ladepunkte

7 Ladestelle für WINI E-PKW

ÖPNV-Anbindung

Bahnhof Marienau direkt auf dem Firmengelände

Lebenszyklusmanagement

Montage-, Betriebs- und Demontageanleitungen für Wartung und Reparatur im langen Lebenszyklus und eine sortenreine Trennung der Materialien am Ende des Lebenszyklus

zur Service-Seite

Kooperationskultur

Wir pflegen einen fairen und partnerschaftlicher Umgang mit unseren Lieferanten

Rezyklatfähigkeit

Sortenreine Trennung der Stoffabfälle

Gemeinwohlförderung

Unterstützung lokaler Vereine und Institutionen

AEB

Transparente Einkaufsbedingungen

mehr Informationen

Umweltbericht

Jährliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung

mehr zum Produkt

Kaskadennutzung

Unsere Spanplattenlieferanten verwerten unsere Holzabfälle bei der Neuproduktion der Spanplatten und fördern eine nachhaltige Waldwirtschaft

Automatisierung

Vollautomatisches Plattenlager

Mitarbeiterfahrrad

Fahrrad-Leasing für Mitarbeitende

CO2 Bilanzierung nach SCOPE

Emissionen erkennen. Verantwortung übernehmen. Zukunft gestalten.

Zur Seite

CoC

Lieferantenkodex

zur Seite

Firmenpolitik

zur Seite

Ressourcen schonen

der Materialien in 
unseren Produkten sind 
recyclebar

unsere 
Losgröße-1-Fertigung 
schont Ressourcen

unserer Abfälle werden
 getrennt gesammelt 
und entsorgt

95 % unserer Heizenergie 
erzeugen wir selber

Alle Zahlen und detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht.

WINI Nachhaltigkeitsbericht

Zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen sind gefordert

Die Anforderungen der Markets und der Gesellschaft an ressourcenschonende Büromöbel mit einem hohen Anteil an recycelten und recycelingfähigen Bestandteilen steigen immer weiter. Die bestmögliche Verwertung bzw. Rückführung von bestehendem Mobiliar in den Wertstoffkreislauf (Cradle to Cradle Prinzip) liefert gewichtige Verkaufs- und Wettbewerbsargumente. Um in dieser neuen Arbeitswelt zu bestehen sind zukunftsfähige, nachhaltige und individuelle Lösungen gefordert.

Bildung ist ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit

Die menschliche und fachliche Entwicklung sowie die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter*innen sind uns ein besonderes Anliegen. Unser Ziel ist es, ein hohes Maß an Lösungsorientierung, Eigenverantwortung, Kooperations- und Lernbereitschaft in Kombination mit Team- und Kritikfähigkeit zu erreichen. Hierfür kooperiert WINI mit Schulen und Hochschulen der Region. Wir bilden regelmäßig in Zusammenarbeit mit der Hochschule Weserbergland und der Handelslehranstalt Hameln über den eigenen Bedarf hinaus aus. So kann WINI auch Plätze für ein Jahrespraktikum oder Praxisthemen für Bachelor- und Masterarbeiten anbieten.

Zertifiziertes Handeln

Nachhaltiges Handeln beginnt bei WINI in der Produktentwicklung. Wir achten auf umweltschonende Materialien und eine möglichst ökologische Herstellung, die wir  jährlich in unserer Nachhaltigkeitserklärung transparent kommunizieren. Unser Umweltmanagementsystem basiert auf den Anforderungen der DIN EN ISO 14001 sowie dem europäischen Öko-Audit Verordnung EMAS III. Zudem wurden wir 2002 als eines der ersten Unternehmen der Büromöbelbranche mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel RAL UZ38 – weil emissionsarm“ ausgezeichnet. Wir pflegen einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Aktuell erstellen wir für jegliche Produkte eine Demontageanleitung. Mit unserer Nachliefergarantie von 10 Jahren steigern wir die Langlebigkeit der Produkte noch weiter. Außerdem erstellen wir Lebenszyklusanalysen (LCA) und betrachten die Umweltwirkung unserer Möbel auf dem gesamten Lebensweg. So berücksichtigen wir nachhaltig die komplette Wertschöpfungskette.

News und Inspiration

Die SARA-Platte von WINI ist nominiert für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2025

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2025

SARA ist nominiert

Mehr erfahren
Das berührungsgesteuerte kapazitive Bedienelement WINI MOTION

WINI MOTION

WINI MOTION

Tischbedienung schalterlos weitergedacht

Mehr erfahren
Die SARA Platte von WINI – Altholz wird wiederverwendet, Umweltbelastungen 
reduziert und andere Materialien, die dem Holz anhaften, 
getrennt und ebenfalls recycelt

SARA Platte

SARA Platte

Spanplatte aus 100% recyceltem Altholz

Mehr erfahren
Agiles Arbeiten braucht agile Möbel

Agiles Arbeiten braucht neue Räume

Agiles Arbeiten braucht neue Räume

Agile Arbeit braucht verändertes Denken bei der Bürokonzeption

Mehr erfahren
Rapport aus Flaschenkorken

WINI ist LEVEL 3 zertifiziert

WINI ist LEVEL 3 zertifiziert

Nachhaltig mit Qualitätssiegel

Mehr erfahren
WINEA FLEX UP Tischaufsteller zum Einstecken in geteilte Tischplatte mit Konturschnitt

NEU: WINEA FLEX UP

NEU: WINEA FLEX UP

Individuelle Abschirmung fürs Büro

Mehr erfahren
Ergonomie

Ergonomie am Arbeitsplatz

Ergonomie am Arbeitsplatz

Ergonomische Arbeitsplätze steigern Gesundheit und Wohlbefinden

Mehr erfahren
Die SARA Platte ist eine neuartige Spanplatte, bei deren Produktion ausschließlich Altholz verwendet wird. Kein Baum muss mehr für SARA gefällt werden, kein Lebensraum für Flora und Fauna wird zerstört, bestehende Ressourcen werden effizienter genutzt.

Kreislaufwirtschaft im Büro

Kreislaufwirtschaft im Büro

Nachhaltiges Design

Mehr erfahren

Häufige Fragen zu WINI Möbeln

Ja. Unserer Produkte sind modular aufgebaut und so konzipiert, dass sie einfach instandgesetzt oder erweitert werden können – für eine möglichst lange Nutzungsdauer bei minimalem Ressourceneinsatz.

Unser Kundenservice hilft Ihnen unkompliziert weiter. Mit 10 Jahren Nachliefergarantie halten wir viele Ersatzteile auch nach Jahren noch bereit.

Ja. Wir setzen gezielt auf Materialien mit hohem Rezyklatanteil, insbesondere bei Holzwerkstoffen, Stoffen und Kunststoffen. Ein Beispiel: Die SARA-Platte besteht aus 100% recyceltem Altholz und kann bei allen Tischen und Schränken von WINI verwendet werden. 

Wir achten streng auf die Auswahl schadstofffreier Materialien – alle eingesetzten Stoffe sind REACH-konform und entsprechen geltenden EU-Vorgaben.

Ja. Der Digitale Produktpass macht die Nachhaltigkeit unserer Möbel transparent – von Materialangaben bis zur CO₂-Bilanz. Mehr Infos dazu finden Sie im Blogbeitrag.

Unsere Produkte sind für eine sehr lange Nutzungsdauer konzipiert – sie überzeugen durch Langlebigkeit, Qualität und zeitloses Design. 10 Jahre Nachliefergarantie, der modulare Aufbau und die Reparierbarkeit verlängern die Nutzungsdauer unserer Büromöbel.

Was Sie schon immer über Nachhaltigkeit wissen wollten

In diesem Glossar erklären wir Ihnen kurz und kompakt die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen rund um das weite Thema Nachhaltigkeit. Fehlt Ihnen etwas? Schreiben Sie uns gerne und wir ergänzen dieses Glossar.

Vorab einige Begriffe zur Kreislaufwirtschaft nach dem aktuellen Stand der Definition der ISO 59004. Diese ISO sucht nach Einheitlichkeit in der Begriffsfindung als Basis für weiterführende Normen und Gesetze. Deshalb sind in der geschäftlichen Wortwahl idealerweise die Begriffe der ISO 59004 zu verwenden, wenn man klar und überprüfbar kommunizieren möchte. (In Klammern die Ursprungsbegriffe der bisher nur englischsprachig vorliegenden Norm.)

  • Kreislaufwirtschaft (Circular Economy): Ressourcen effizient nutzen, Abfälle minimieren und Kreisläufe schließen
  • Zirkuläres System (Circular System): Ein System mit geschlossenen Material- und Nutzungsschleifen
  • Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development): Entwicklung, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte ausbalanciert
  • Systemdenken (Systems Thinking): Betrachtung von Wechselwirkungen zwischen allen Teilen eines Systems
  • Wertschöpfungskreislauf (Value Cycle): Gesamter Lebensweg eines Produkts und seiner Materialien
  • Zirkuläres Design (Circular Design): Gestaltung, die Reparatur, Wiederverwendung und Recycling erleichtert
  • Design für Langlebigkeit (Design for Durability): Fokus auf robuste, langlebige Materialien
  • Design für Reparierbarkeit (Design for Repairability): Produkte so gestalten, dass sie leicht wieder instand gesetzt werden können
  • Design für Demontage (Design for Disassembly): Einfache Zerlegung in Komponenten
  • Design für Wiederverwendung (Design for Reuse): Produkte oder Komponenten leicht erneut einsetzbar machen
  • Design für Recycling (Design for Recycling): Materialien gezielt so auswählen, dass sie gut recycelt werden können
  • Modulares Design (Modular Design): Austauschbare und unabhängige Baueinheiten ermöglichen Anpassungen und Reparaturen
  • Stakeholder‑Einbindung (Stakeholder Engagement): Einbindung relevanter Akteure in Entscheidungen und Prozesse
  • Kollaborative Wertschöpfung (Collaborative Value Creation): Gemeinsame Entwicklung zirkulärer Lösungen über Unternehmensgrenzen hinweg
  • Materialkreislauf (Material Cycle): Umlauf von Materialien durch Nutzung, Aufbereitung und Wiedereintritt in Produktion
  • Sekundärrohstoffe (Secondary Raw Materials): Wiedergewonnene Materialien für neue Produkte
  • Biologische Kreisläufe (Biological Cycles): Organische Materialien, die natürlich abbaubar und zurückführbar sind
  • Technische Kreisläufe (Technical Cycles): Industrielle Materialien wie Metalle oder Kunststoffe in technischen Kreisläufen
  • Materialzirkularitätsrate (Material Circularity Rate): Anteil recycelter bzw. wiederverwendeter Materialien
  • Zirkuläre Leistungsindikatoren (Circular Performance Indicators): Kennzahlen zur Messung der Zirkularität eines Systems
  • Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment / LCA): Bewertung der Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus
  • Ökobilanz (Environmental Footprint): Messung von Umweltauswirkungen wie CO2, Wasser oder Ressourcenverbrauch
  • Kreislauf-Reifegrad (Circularity Maturity Level): Grad, in dem ein Unternehmen oder System zirkuläre Praktiken umgesetzt hat
  • Vermeidung (Avoidance): Ressourcenverbrauch und Abfall von Beginn an minimieren
  • Reduzierung (Reduction): Verbrauch von Material und Energie senken
  • Wiederverwendung (Reuse): Produkte nochmals nutzen, ohne sie grundlegend zu verändern
  • Reparatur (Repair): Defekte wieder funktionsfähig machen
  • Wiederaufarbeitung (Refurbishment): Aufwerten eines gebrauchten Produkts
  • Remanufacturing (Remanufacturing): Industrielle Generalüberholung bis zur Nähe eines Neuprodukts
  • Recycling (Recycling): Aufbereitung von Materialien zu neuen Rohstoffen
  • Rückgewinnung (Recovery): Wertstoff- oder Energiegewinnung aus Reststoffen
  • Kaskadennutzung (Cascading Use): Mehrfache Nutzung eines Materials in abnehmender Qualität
  • Shared Use (Shared Use / Sharing): Gemeinsame Nutzung von Produkten durch mehrere Nutzer
  • Lebensdauerverlängerung (Lifetime Extension): Maßnahmen zur Verlängerung der Nutzungszeit eines Produktes
  • Zirkuläre Geschäftsmodelle (Circular Business Models): Geschäftsmodelle mit Fokus auf Wiederverwendung, Service oder Rücknahme
  • Produkt‑als‑Service (Product-as-a-Service / PaaS): Nutzer zahlt für Nutzung, nicht für Besitz
  • Leasingmodell (Leasing Model): Produkt wird temporär überlassen statt verkauft
  • Rücknahmeprogramm (Take-back Program): Hersteller holen Produkte nach Nutzung zurück
  • Reverse Logistics (Reverse Logistics): Logistikprozesse für die Rückführung von Produkten oder Materialien
  • Wertschöpfungspartner (Value Chain Partners): Unternehmen entlang der gesamten Kette, die gemeinsam Zirkularität ermöglichen

WINI Nachhaltigkeitsglossar
von A wie Abfallvermeidung bis Z wie Zero Emissions

Müll gar nicht erst entstehen zu lassen – z. B. durch weniger Verpackung, langlebige Produkte, Reparieren und Wiederverwenden. Das ist nachhaltig, weil dadurch Rohstoffe, Energie und CO2 eingespart werden und Umweltbelastungen durch Entsorgung oder Recycling sinken.

Biobasierte Kunststoffe bestehen mindestens zu einem Anteil aus nachwachsenden (meist pflanzlichen) Rohstoffen. Entgegen der landläufigen Meinung sind biobasierte Kunststoffe jedoch nicht immer biologisch abbaubar. Für biobasierte Kunststoffe können Stärke (z. B. Maisstärke) Cellulose oder Zucker als Hauptquellen dienen. Auch Kunststoffe wie PE oder PET, die meist als erdölbasiert eingestuft werden, können anteilig mit biobasiertem Kunststoff erzeugt werden. Formbare Teile oder auch transparente Lösungen sind machbar. Wann biobasierte Kunststoffe nachhaltiger sind, ist eine Frage der ökologischen Zielsetzung, des Einsatzbereiches und der Zusammensetzung. Meist sind die Zutaten regionaler verfügbar und besser in der CO2-Bilanz, in der Regel sind sie auch als Müll biologisch verträglicher abbaubar. Andererseits sind erdölbasierte Kunststoffe je nach Anwendungsbereich gegebenenfalls langlebiger. Zudem ist erdölbasierter Kunststoff in solchen Mengen “in der Welt”, dass diese Ressource nicht ungenutzt bleiben kann.

Die Circular Economy (Kreislaufwirtschaft) ist ein wirtschaftliches Modell, das darauf abzielt, Ressourcen zu schonen und Abfälle zu minimieren. Im Gegensatz zum linearen Wirtschaftsmodell, bei dem Produkte nach ihrer Nutzung entsorgt werden, sollen in der Circular Economy die Rohstoffe eines Produktes am Ende des Produktlebens (End of life) wieder aus dem Produkt gewonnen werden, um als Rohstoffe zur Produktion des nächsten Produktes zu dienen. Damit würden Rohstoffe im Kreis zirkulieren. Abfälle würden vermieden und der Bedarf an neu generierten Rohstoffen sinken, was die Umwelt vor den Belastungen durch die Gewinnung von Rohstoffen bewahrt.

(engl.: von der Wiege zur Wiege) Entwickelt wurde das Konzept u.a. von Michael Braungart, (heute Professor für Verfahrenstechnik und Chemie an der Leuphana Universität Lüneburg) der in diesem Zusammenhang auch den Begriff »Ökoeffektivität« geprägt hat. Ziel ist es, alle Einzelteile eines Produkts vollständig wieder bis zu ihrem Ursprung rückzubauen und wieder verwenden zu können. Grundidee ist, dass es in der Natur eigentlich keinen Müll gibt, sondern alle Materialien Ressourcen sind. Das Cradle-to-Cradle-Prinzip geht von zwei Kreisläufen aus, die sich ergänzen: Von einem technischen Kreislauf, in dem Stoffe ohne Qualitätsverlust rezykliert werden können, und einem natürlichen Kreislauf, in dem Stoffe immer wieder durch Kompostierungsprozesse Nährstoffe für Neues sind.

Damit jedes Produkt in seiner Gänze wiederverwendet werden kann, braucht es ein neues Produktionskonzept, denn derzeit können wir nur einen Bruchteil der Dinge wiederverwenden, da durch Verklebung, Verschweißung, Verbindung mit anderen Produktelementen ein verlustfreier »Rückbau« meist erschwert oder unmöglich ist.

(engl.: von der Wiege bis zum Tor) Eine Phase aus der “Lebenswegbetrachtung eines Produktes, zum Beispiel in der Ökobilanzierung. Die Betrachtungsphase reicht von der Gewinnung der Rohstoffe, über die Verarbeitung und Produktherstellung bis zur Übergabe an den Nutzer. Spätere Auswirkungen durch die Nutzung des Produktes oder das Recycling werden noch ausgeklammert.

(engl: von der Wiege bis zum Grab) Der Cradle-to-Grave-Zyklus meint eine Bewertung, die die Lebensphasen eines Produkts vom Zeitpunkt der Rohstoffbeschaffung, über die Erstellung und Nutzung bis zur Entsorgung des Produkts verfolgt. Also Cradle-to-Gate, erweitert um die beiden nachfolgenden Phasen der Nutzung und Entsorgung eines Produktes. In der sogenannten Linearen Wirtschaft beschreibt Cradle-to-Grave” das gesamte “Leben” eines Produktes mit allen Auswirkungen auf das Klima, die Gesundheit oder die Umwelt. Sollte es jedoch durch die Materialauswahl und die Konstruktion eines Produktes gelingen, dass das Produkt nicht entsorgt wird, sondern komplett wieder in die Ausgangsrohstoffe für neue Produkte zerlegt werden kann, entsteht ein Kreislauf: Cradle-to-Cradle.

Der Corporate Carbon Footprint (CCF) beschreibt die Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen (einschließlich der CO₂-Emissionen), die direkt oder indirekt durch die Geschäftstätigkeit von Unternehmen entstehen. Der CCF verschafft Unternehmen einen Überblick darüber, wo genau innerhalb ihrer betrieblichen Prozesse und Wertschöpfungskette Treibhausgasemissionen entstehen und wie hoch diese sind. Somit sammeln Unternehmen Daten, anhand derer sie sich Reduktionsziele setzen können.

Die Abkürzung „CSR“ steht für den englischen Begriff „Corporate Social Responsibility“. Direkt übersetzt kann also von der unternehmerischen sozialen Verantwortung gesprochen werden. Übertragen auf den deutschen Sprachraum wird unter CSR  die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen vor dem Hintergrund eines nachhaltigen Wirtschaftens verstanden.

Corporate Sustainability Reporting  (im aktuellen Kontext der Nachhaltigkeitsberichterstattung) – Gemeint ist die unternehmerische Berichterstattung zur Nachhaltigkeit (Berichtspflicht)

Corporate Sustainability Reporting Directive – Die Direktive, (das Regelwerk, die Vorgabe), nach dem ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt werden muss.

End of life (eines Produktes)

End of use (eines Produktes)

Die Abkürzung für die drei nachhaltigkeitsbezogenen Verantwortungsbereiche eines Unternehmens Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Darunter fallen beispielsweise die Punkte Umweltverschmutzung, Arbeitssicherheit sowie die Steuerungs- und Kontrollprozesse eines Unternehmens. In der Unterscheidung zu CSG wird bei ESG eher auf messbare Ergebnisse quantitativer Ziele geachtet.

EUDR (Deforestation Regulation der Europäischen Union) – EU-Verordnung

Verbrauch und Handel mit holzbasierten Rohstoffen und Produkten sollen nicht zur Entwaldung und/oder zu einer weiteren Verschlechterung der Waldökosysteme beitragen. Die Verordnung gilt ab 30.12.2025, die letzte Übergangsfrist endet am 1.7.2026. Die betroffenen Erzeugnisse müssen ab 30.12.2025 entwaldungsfrei sein. Das heißt, dass es auf den Erzeugungsflächen der relevanten Rohstoffe nicht zur Umwandlung von Wäldern in landwirtschaftlich genutzte Flächen kam und dass es keine Erntevorgänge gegeben hat, die nicht nachhaltig sind und zu einer Verringerung oder zu einem Verlust der biologischen oder wirtschaftlichen Produktivität und Komplexität der Waldökosysteme führt.

FSC (zertifizierte Holzherkunft)

FSC-zertifiziert steht für "Forest Stewardship Council" zertifiziert. FSC ist ein internationales Zertifizierungssystem für Waldwirtschaft. Es soll sicherstellen, dass Holz- und Papierprodukte aus Wäldern stammen, die nach strengen ökologischen, sozialen und ökonomischen Standards bewirtschaftet werden. In der Büromöbelbranche zeigt das FSC-Siegel an, dass die verwendeten Holzmaterialien aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen und somit zur Förderung nachhaltiger Waldwirtschaft beitragen.

Das Forest Stewardship Council wurde 1993 von der Umweltorganisation Greenpeace gegründet. FSC prüft nach selbst festgelegten international vergleichbaren Standards.

Die ISO 59000-Normenfamilie ist eine neue Reihe (2024) von internationalen Normen, die ein gemeinsames Verständnis und einheitliche Leitlinien für die Umsetzung der Circular Economy in Organisationen schaffen soll. Ziel der Circular Economy ist es, Rohstoffe möglichst lange in möglichst hoher Qualität zu erhalten und zu nutzen. Dies erfolgt durch die Umgestaltung von Produkten, Dienstleistungen und Wertschöpfungsketten, wodurch der Bedarf an Primärressourcen gesenkt und zunehmend durch Sekundärressourcen gedeckt wird.

Die ISO 59000-Normenfamilie besteht bislang aus sieben Dokumenten, die Vokabular, Grundsätze und Leitlinien festlegen.

Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, alle für die Produktion und das Produkt erforderlichen Ressourcen in einem Kreislauf der Nutzung und Wiederverwendung ohne Verlust oder Abfall zu halten.

Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten.

Unternehmen müssen entlang der gesamten Lieferkette die Einhaltung von Menschenrechten sicherstellen. Themenbereiche:

  • Verbot von Kinderarbeit unter dem zulässigen Mindestalter
  • Verbot der schlimmsten Formen der Kinderarbeit
  • Verbot von Zwangsarbeit
  • Verbot der Sklaverei
  • Einhaltung des Arbeitsschutzes
  • Verbot der Missachtung von Koalitionsfreiheit
  • Ungleichbehandlung
  • Gerechte Entlohnung
  • Verbot der Herbeiführung einer schädlichen Bodenveränderung, Gewässer- und Luftverunreinigung
  • Verbot von widerrechtlicher Zwangsräumung / Entzugs von Land, von Wäldern und Gewässern
  • Verbot / Beauftragung von Sicherheitskräften

Unternehmen ab 3.000 Mitarbeitenden (Aktiengesellschaften) waren ab 1.1.2023 verpflichtet, dass Lieferkettengesetz vollumfänglich umzusetzen. Seit 1.1.2024 gilt diese Pflicht für alle Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitenden.

Das lineare Wirtschaftssystem ist das derzeit vorherrschende System nach dem „take-make-waste“ (dt. nehmen – herstellen – wegwerfen) Prinzip und unterscheidet sich von der Kreislaufwirtschaft durch die fehlende Zirkularität. Rohstoffe werden abgebaut, Produkte hergestellt, verkauft, konsumiert und dann weggeworfen. Dies hat die Rohstoffverknappung, Emissionen, große Abfallmengen und damit verbundene Umweltbelastungen zur Folge.

Teil der “nicht-finanziellen Berichterstattung”

In Deutschland sind größere Unternehmen zu einem Nachhaltigkeitsbericht verpflichtet: mit einer Bilanzsumme von über 20 Mio. Euro, mehr als 40 Mio. Euro Umsatz, mit mehr als 500 Mitarbeitern und Kapitalmarktorientierung und Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften. Ab 1.1.2025: Ausweitung auf alle großen Unternehmen (unabhängig von ihrer Kapitalmarktorientierung) ab 250 Mitarbeitern. Ab 1.1.2026: Ausweitung auf kleine und mittlere Unternehmen mit zehn oder mehr Mitarbeitern bei Kapitalmarktorientierung. Der Nachhaltigkeitsbericht ist durch einen Wirtschaftsprüfer oder zertifizierte Serviceanbieter zu prüfen. Die Form des Nachhaltigkeitsberichtes ist nicht klar vorgegeben. Empfohlen wird eine Vorgehensweise nach bewährten Standards, die den korrekten Umfang gewährleisten. Dazu gehört u.a. auch EMAS III.

Zum Nachhaltigkeitsbericht gehören auch soziale Themen wie die Lieferkettenbetrachtung. Auch der Themenbereich Klimagase (THG)/CO2 ist zu berichten. In welchem Umfang richtet sich nach der Wesentlichkeit des Themas für das Geschäftsprinzip. Ab 2024 muss der Nachhaltigkeitsbericht als Teil des Lageberichtes eingebunden werden. Ein separater Nachhaltigkeitsbericht ist nur zusätzlich erlaubt.

Themenbereiche des Nachhaltigkeitsberichts:
  • Umweltthemen: Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, Schonung der Wasser- und Meeresressourcen, Kreislaufwirtschaft, Verhinderung von Umweltverschmutzung und Wahrung der biologischen Vielfalt.
  • Gesellschaftliche Themen: Sicherstellung von Chancengleichheit für alle Mitarbeiter:innen, Gleichstellung der Geschlechter, Herstellung von sicheren Arbeitsbedingungen bei guter Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben und die Achtung der Menschenrechte.
  • Governance-Themen: Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane des Unternehmens (auch in Bezug auf Nachhaltigkeitsbelange) sowie Korruptions- und Bestechungsbekämpfung, das politische Engagement des Unternehmens und etwaige Lobbying-Aktivitäten.

Der Product Carbon Footprint (PCF) ist die etablierteste Methode zur Ermittlung der Klimawirkung eines Produkts. Während des gesamten Lebenszyklus eines Produkts - von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling oder der Entsorgung - entstehen klimarelevante Auswirkungen in Form von Treibhausgasemissionen. Beim CO2-Fußabdruck geht es nicht nur - wie der Name vermuten lässt - um Kohlenstoffdioxid-Emissionen, sondern auch um andere Treibhausgase.

Die Klimawirkung der verschiedenen Treibhausgase wird in CO2-Äquivalenten ausgedrückt, da die Gase unterschiedliche Erderwärmungspotenziale haben.

  •  Methan (CH4)
  • Lachgas (N2O)
  • Fluorkohlenwasserstoffe (HFCs)
  • Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFCs)
  • Schwefelhexaflourid (SF6)
  • Stickstofftrifluorid (NF3)

Die Ökobilanzierung für ein Produktes lässt sich für definierte Abschnitte des “Produktlebens" betrachten. In der linearen Wirtschaft geht ein Produktleben von A1-C4, also von der anfänglichen Rohstoffbeschaffung bis zur Beseitigung der Abfälle nach Ende der Entsorgungsphase. In der Kreislaufwirtschaft wird der “Abfall" als Nährstoff für neue Produkte definiert. Deshalb wird unter D das Potenzial für die Wiederverwertung betrachtet. Die Benennung der Phasen mit einheitlichen Kürzeln erleichtert die Strukturierung von Analysen und die Kommunikation darüber.

Zertifizierte Holzherkunft

PEFC-zertifiziert steht für "Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes". Es handelt sich um ein internationales Waldzertifizierungssystem, das sicherstellt, dass Holz- und Papierprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Für die Büromöbelbranche bedeutet dies, dass Möbel, die mit dem PEFC-Siegel gekennzeichnet sind, aus verantwortungsvollen Quellen stammen, wodurch der Schutz der Wälder gefördert wird.

Die PEFC-Initiative wurde 1999 gegründet und ist seit 2004 weltweit aktiv. PEFC prüft die Einhaltung gültiger ISO-Normen länderindividuell.

Die Product Category Rules (PCR) für Büromöbel werden voraussichtlich 2025/26 eingeführt. Dies ist Teil eines Projekts, das Methoden zur Erhöhung der Lebensdauer und Kreislauffähigkeit von Möbeln festlegt und zu testen ist. Die PCR bieten grundlegende Regeln für die Umweltdeklaration von Produkten und sind entscheidend für die Vergleichbarkeit und Nachhaltigkeit von Büromöbeln.

Refurbishing (oder refurbished) meint man die qualitätsgesicherte Überholung und Instandsetzung von Produkten und ihre anschließende Wiedervermarktung.

Produkte und Prozesse ganz neu denken, z.B. essbares Besteck, Produkte mieten statt besitzen, Rufbus statt Linienbus, autonomes Fahren statt fahrergelenkt…

Steigerung der Effizienz bei der Produktherstellung oder -Nutzung durch geringeren Verbrauch an natürlichen Ressourcen und Materialien

Wiederverwendung eines ausrangierten Produkts, das noch in gutem Zustand ist und seine ursprüngliche Funktion wieder erfüllt, durch einen anderen Verbraucher oder Weiterverwendung für einen anderen Zweck.

Reparatur und Wartung eines defekten Produkts, damit es in seiner ursprünglichen Funktion weiter verwendet werden kann.

Aufbau eines neuen Produktes aus ausrangierten Teilen. Die erweiterte Ebene des Refurbishings, bei dem ein Komplettprodukt lediglich durch Austausch einiger Teile modernisiert oder Instand gesetzt wird

Die Bewertung von Treibhausgas-Emissionen eines Unternehmens wird nach dem Greenhouse Gas Protocol in drei Betrachtungsfelder aufgeteilt:

  • Scope 1: direkte Emissionen eines Unternehmens, z.B. das CO2, das von der Fahrzeugflotte eines Unternehmens ausgestoßen wird.
  • Scope 2:  indirekte Emissionen, z.B. die Energieversorgung der Produktion, die bereits bei ihrer Gewinnung Emissionen verursacht.
  • Scope 3: indirekte Emissionen, die nicht im direkten Einflussbereich des Unternehmens stehen, wie z.B. die Lieferkette.

Die SEAQUAL INITATIVE ist eine globale Gemeinschaft aus NGOs, Fischern, Forschern, Wissenschaftlern, Behörden und privaten Interessenvertretern. Gemeinsam setzen sie sich für die Reinigung der Meere, von Flüssen und Flussmündungen, Stränden und Küstenlinien ein. Zertifizierte Hersteller produzieren aus diesem scheinbar nutzlosen Müll ein Hightech-Garn, das in Sachen Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch seines gleichen sucht: SEAQUAL® YARN. Die bei WINI eingesetzte Stoffkollektion QUEST von Camira besteht zu 75% aus SEAQUAL-Garn.

Im Jahr 2015 hat die Weltgemeinschaft die Agenda 2030 verabschiedet und damit 17 globale Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals (SDGs), für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung gesetzt. Die Agenda ist ein Fahrplan für die Zukunft, mit dem weltweit ein menschenwürdiges Leben ermöglicht und dabei gleichsam die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft bewahrt werden. 

Treibhausgase, die zum Klimawandel beitragen. Kohlenstoffdioxid CO2 ist nur eines davon. Andere THGs sind teilweise mehr oder weniger klimaschädlich als CO2. Zur besseren Vergleichbarkeit werden entsprechend der unterschiedlichen Klimawirksamkeit die anderen THGs auf CO2-Klimawirksamkeit umgerechnet. Die Angabe ist dann CO2-eq (CO2-Äquivalent), als “entspricht … kg CO2”. (Weitere Informationen siehe auch unter PCF)
 

TCPP ist ein Phosphorsäureester und wird als Flammschutzmittel verwendet, unter anderem auf Stoffen. Da er kaum wasserlöslich ist und sich seit ca. 1960 aufgrund eines breiten Einsatzes über Jahrzehnte in der Umwelt anreichert, gilt er als potenziell gefährlich. (Z.B. erwähnt im WINI OFML-Newsletter 10/2023: Camira Replay … ist frei von TCPP)

Abkürzung und Sammelbegriff für flüchtige organische Substanzen (engl. volatile organic compounds), die bei Raumtemperatur (oder höher) in die Luft ausgasen (und einen negativen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen haben könnten). Viele dieser Substanzen sind nicht schädlich, aber einige können z. B. Reizungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen etc. auslösen. Zu den VOCs gehört z. B. auch Formaldehyd. VOCs können beispielsweise entstehen durch Weichmacher in Kunststoffen, Lösungsmittel in Lacken, Flammschutzmittel, Schimmelhemmer in Kartonverpackungen, Tenside.

Waste of electrical and electronic equipment

Das Elektrogesetz (ElektroG) schreibt vor, dass sich “in-Verkehr-Bringer" von Elektrogeräten bei der Stiftung ear (Elektronik-Altgeräte Register) registrieren lassen müssen. Dies dient der Identifizierung für kontrollierte Recycling-Prozesse. WINI ist registriert mit der WEEE-Nr. DE32810288 als Anbieter von elektrisch verfahrbaren Tischsystemen. Auch die Zulieferer der Elektrokomponenten wie LINAK oder Bachmann als Zulieferpartner haben eigene WEEE-Registrierungsnummern. Aufgrund des separaten Batterie-Entsorgungsgesetzes (BattG) führt WINI seit der Einführung der akku-betriebenen Tische die zusätzliche WEEE-Nr. DE73030483 für diese Komponente. Die WEEE-Nr. ist auch auf den Umweltproduktdatenblättern der Serien mit entsprechenden Elektrokomponenten angegeben.

Zero Emissions bedeutet, dass bei einem Prozess, Produkt oder einer Aktivität keine direkten Schadstoff- oder Treibhausgasemissionen entstehen (z. B. im Betrieb eines Fahrzeugs oder einer Anlage). Im Sinne der Nachhaltigkeit senkt das Klimabelastung und Luftverschmutzung – vorausgesetzt, auch die Energie- und Lieferkette dahinter ist möglichst emissionsarm.

Wir beantworten gerne Ihre Fragen. Wie können wir Sie unterstützen?

WINI Marketing Abteilung

Wir beantworten gerne Ihre Fragen. Wie können wir Sie unterstützen?

Bastian Bruns
Leiter Marketing & Kommunikation

 

Schnellfinder

Top-Links

Ansprechpartner*innen finden

WINI Empfang
Wir beantworten gerne Ihre Fragen. Wie können wir Sie unterstützen?
WINI Verkaufsleitung
Lassen Sie uns heute über Ihre Arbeitswelt von morgen sprechen.

Janina Richter
Salesteam

 

WINI Key Account Management
Wir finden für Sie den passenden Fachhändler in Ihrer Nähe.

Dirk Dienst
Vertriebsteam

 

WINI Planungsabteilung
Wir planen Ihr Büro. Lassen Sie uns über Ihre Ziele sprechen.

Hanna-Maria Grewe
Planung + Innenarchitektur
 

WINI Verkaufsleitung
Wir organisieren Ihnen gerne einen Termin in einem unserer Showrooms in Ihrer Nähe.
Support und Service von WINI
Willkommen beim WINI Service. Wie können wir Sie unterstützen?

Das WINI Service-Team ist werktags 
von 8 bis 16 Uhr persönlich für Sie da.

WINI Objektabteilung
Wir stehen Ihnen gerne zu allen Fragen rund um die Individualisierung Ihrer Büromöbel von WINI zur Verfügung.

Robin Hau
Objektteam

 

WINI Key Account Management
Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen. Wir beraten Sie gerne.

Jürgen Jordan
Leiter Consulting und Architekt*innenberatung

 

WINI Marketing
Wir beantworten gerne Ihre Fragen. Wie können wir Sie unterstützen?

Vanessa Veith
Marketing + Kommunikation

 

WINI Personalmanagement
Lassen Sie uns über Ihre Karriere und Zukunft bei WINI sprechen.
Lassen Sie uns in Kontakt bleiben!