In der Frankfurter Straße 26, keine halbe Stunde von Frankfurt entfernt, haben wir einen Showroom eröffnet, der anders ist als das, was man vielleicht erwartet. Keine Hochglanzkulisse, kein aufgeräumter Musterkatalog zum Durchblättern. Sondern ein Raum, den man wirklich begehen kann – mit allem, was dazugehört.
Auf rund 340 m² über Erdgeschoss und Keller sind verschiedene Arbeitswelten entstanden: eine offene Eventfläche für Workshops und größere Gruppen, Zonen für konzentriertes Einzelarbeiten, kollaborative Teambereiche, Lounge-Ecken und ein eigenständiger Seminarraum im Untergeschoss. Kein Setting gleicht dem anderen – und das ist Absicht.
Wer durch den Showroom geht, soll nicht denken: "Schön, das hätte ich auch gerne." Er soll denken: "Das könnte bei uns so funktionieren – oder vielleicht eher so.".
Ein Detail, das Besucher oft überrascht: Der Showroom ist bewusst dunkler und wärmer gehalten als klassische Ausstellungsräume. Keine weißen Wände, kein neutrales Nichts. Stattdessen warme Töne, abgestimmte Materialien, sichtbare Architektur.
Das ist keine Stilentscheidung um der Ästhetik willen. Es steckt eine Überzeugung dahinter: Räume, die sich wertig anfühlen, verändern, wie wir uns in ihnen verhalten. Wie wir sprechen. Wie wir denken. Wer das einmal erlebt hat, plant sein nächstes Büroprojekt anders.
Dasselbe gilt für Akustik – im Showroom kein technisches Beiwerk, sondern ein gestalterisches Element. Und für die Materialbibliothek, in der sich Oberflächen und Farben nicht nur anschauen, sondern anfassen und direkt vergleichen lassen.
Was viele erst im Gespräch merken: Die meisten Lösungen, die im Showroom zu sehen sind, lassen sich weit individueller gestalten, als es auf den ersten Blick scheint. Andere Oberfläche, andere Höhe, integrierte Elektrifizierung, ein anderes Farbkonzept – Möbel sind heute keine festen Objekte mehr, sondern Ausgangspunkte. Im Showroom wird das greifbar: Man sieht nicht nur, was ein Produkt ist, sondern versteht, was daraus werden kann. Und genau dieses Gespräch – zwischen dem, was vorhanden ist, und dem, was gebraucht wird – ist oft der wertvollste Teil eines Besuchs.
Modulare Möbel, mobile Elemente, individuell konfigurierbare Systeme: Der Showroom zeigt, dass Flexibilität kein Marketing-Versprechen sein muss, sondern handfest und konkret sein kann. Dass Räume sich verändern dürfen und sollten. Und dass Nachhaltigkeit manchmal schlicht bedeutet, vorhandene Dinge weiterzudenken, statt immer neu anzufangen.
Mit dabei sind Partner, die das genauso sehen: Girsberger, Ege, Lindner und Waldmann bringen ihre Kompetenz in ein gemeinsames Gesamtbild ein. Das Ergebnis ist kein Showroom einzelner Produkte, sondern eine durchdachte Arbeitswelt – wie sie in der Realität entsteht, wenn alles zusammengedacht wird.
Der Showroom in Kelkheim ist kein Ort zum passiven Anschauen. Er ist ein Ort zum Ausprobieren, Vergleichen und Fragen stellen. Ob Sie ein konkretes Projekt vor sich haben, gerade erst anfangen nachzudenken, oder einfach wissen wollen, was heute möglich ist – Sie sind herzlich willkommen.
Wer sich vorab einen Eindruck verschaffen möchte, kann den Showroom per 360°-Rundgang online erkunden. Aber ehrlich gesagt: Manche Dinge erschließen sich nur vor Ort.
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Hanna-Maria Greve
Planung & Innenarchitektur