Was kostet ein Schreibtisch wirklich?

Der Markt für Büromöbel steht unter enormem Preisdruck. Preisaggressive Angebote wirken auf den ersten Blick unschlagbar – schließlich zählt im Einkauf häufig nur eine Zahl: der Anschaffungspreis.

Aber: Ein elektromotorisch höhenverstellbarer Schreibtisch ist kein Wegwerfprodukt. Wer ausschließlich den Kaufpreis vergleicht, bewertet eindimensional – und übersieht, dass „günstig“ über die gesamte Lebensdauer betrachtet, schnell zu „teuer“ werden kann.

Denken Sie in Lebenszyklus statt in Anschaffungspreis

In der Betriebswirtschaft gibt es dafür einen passenden Begriff: Total Cost of Ownership (TCO) – sinngemäß: Gesamtkosten über die Nutzungszeit. Gemeint ist alles, was ein Produkt über seine Lebensdauer kostet – nicht nur beim Kauf.

Bei einem elektromotorisch höhenverstellbaren Schreibtisch (setzen wir beispielhaft eine Nutzungsdauer von 15 Jahre an) zählen typischerweise dazu:

  • Anschaffungspreis
  • Ausfälle (wenn etwas klemmt, wackelt, ausfällt und der Arbeitsplatz deshalb nicht nutzbar ist)
  • Reparaturen & Ersatzteile (gibt es sie (noch) – zu welchem Preis und wie schnell?)
  • Umbaubarkeit (z. B. bei Teamwechsel, Umzug, Flächenverdichtung)
  • Restwert & Zweitnutzung (intern weitergeben, Aufarbeitung/Refurbishment, Wiederverkauf)
  • Entsorgung (Aufwand, Kosten, ggf. Recyclingfähigkeit)

Wollen Sie den niedrigsten Anschaffungspreis – oder die günstigsten Kosten über die Nutzungsdauer?

Vier Faktoren, die den Unterschied machen

Möglichst lange Nutzungsbarkeit

Gute Reparierbarkeit

Umbaubarkeit möglich

Kreislauffähigkeit der Materialien

Verlängern Sie die Nutzungsdauer – statt doppelt zu kaufen

Ein günstiger Tisch mit besonders billigen Bauteilen (z. B. Antrieb oder Steuerung) kann funktionieren. Aber die Frage ist nicht „geht er heute?“, sondern: Wie lange bleibt er stabil, leise, sicher und gut nutzbar? Wenn ein Tisch nach 5 bis 7 Jahren ersetzt werden muss, kauft man in 15 Jahren eben zweimal oder sogar dreimal. Der vermeintliche Preisvorteil schmilzt – oder kehrt sich um.

Setzen Sie auf Reparierbarkeit – statt auf Komplettaustausch

Reparierbarkeit heißt: Defekte Teile (z. B. Platte, Beine, Bedieneinheit, Antrieb, Kabel, Steuerung) lassen sich austauschen, ohne das ganze Produkt zu entsorgen. Das wird politisch immer relevanter: Die EU hat mit der Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781 einen Rahmen geschaffen, um für viele Produkte künftig Anforderungen an Nachhaltigkeit wie Haltbarkeit, Reparierbarkeit und Kreislauffähigkeit festzulegen. (Ob und wann Möbel konkret davon betroffen sein werden, hängt von späteren Produktanforderungen ab – die Richtung ist aber eindeutig.)

Auch das Umweltbundesamt beschreibt, dass die EU bei bestimmten Produktgruppen bereits Anforderungen zur Reparierbarkeit eingeführt hat, um längere Nutzung zu fördern.

Planen Sie Umbaubarkeit ein – weil Büros sich verändern

Ein Tisch, der sich anpassen lässt, spart eine Neuanschaffung. Möbel müssen mit dem Büro leben und Büros ändern sich: Flächen werden kleiner, Teams wachsen, Arbeitsweisen wechseln … Umbaubarkeit bedeutet beispielsweise:

  • Tischplatte wechseln oder Gestell tauschen
  • Anbauten nachrüsten
  • Kabelmanagement anpassen
  • Komponenten standardisiert austauschen
Nutzen Sie Kreislauffähigkeit – und sichern Sie Restwerte

WINI Möbel sind so konzipiert, dass sie am Ende ihrer Nutzungsdauer wieder in einen sinnvollen Kreislauf zurückgeführt werden können – durch Wiederverwendung, Aufarbeitung (Refurbishment) oder Recycling. Das ist nicht nur ein Nachhaltigkeits-Thema, sondern auch ein wichtiger Kostenaspekt: Wer Restwerte heben kann, senkt die effektiven Lebenszykluskosten.
 

Ein Rechenexperiment:
Was kostet „günstig“ über 15 Jahre?

Stellen wir zwei funktional vergleichbare elektromotorisch höhenverstellbare Schreibtische gegenüber:

  • A (niedriger Kaufpreis, aber nach 6 Jahren wackelig/laut/defekt, Ersatzteilbeschaffung schwierig)
  • B (WINI, möglicherweise höherer Kaufpreis, mindestens 15 Jahre nutzbar, reparierbar, Komponenten austauschbar)

Wenn A in 15 Jahren zweimal ersetzt werden muss, schlagen nicht nur zwei weitere Anschaffungen zu Buche, sondern zusätzlich: 2x Kosten für Beschaffung & Organisation, 2x Lieferung/ Montage/ Entsorgung, größeres Ausfallrisiko und oft weniger Restwert.

B wird einmal beschafft und kann am Ende der Nutzungsphase vielleicht noch intern an anderer Stelle weiterverwendet, aufgearbeitet oder weiterverkauft werden. 

So wird aus „teurer“ plötzlich wirtschaftlicher.

Betrachten Sie es steuerlich: Abschreibung ist nicht gleich Lebensdauer

Unternehmen setzen die Kosten eines Wirtschaftsguts nicht komplett im Anschaffungsjahr ab, sondern verteilen diese über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Für Büromöbel nennt die amtliche AfA-Tabelle (AV) eine Nutzungsdauer von 13 Jahren. Was heißt das praktisch?

  • Ein hochwertiger Schreibtisch passt zur Logik der Abschreibung: Kosten werden über Jahre verteilt, während der Tisch Nutzen stiftet.
  • Wenn der Tisch noch länger nutzbar ist (z. B. 15 Jahre), bleibt er auch nach Ende der Abschreibungsdauer weiter im Einsatz – der Nutzen läuft weiter, obwohl die Anschaffung steuerlich bereits abgeschrieben ist. Das ist wirtschaftlich attraktiv.

(Hinweis: Für Details wie GWG-Grenzen, Sonderabschreibungen oder individuelle Nutzungsdauern, die vom Einzelfall abhängen wenden Sie sich bitte an Ihre Steuerberatung.)

Treffen Sie Entscheidungen, die über Jahre nachhaltig wirken

Wenn Sie sich für einen qualitativ höherwertigen, höhenverstellbaren Schreibtisch von WINI entscheiden, kaufen Sie nicht bloß Metall, Platte und Motor – sondern vor allem:

Die entscheidende Frage lautet daher: Wollen Sie den niedrigsten Anschaffungspreis – oder die günstigsten Kosten über die Nutzungsdauer? Billig ist oft nur der Startpreis. Wirtschaftlich ist, was lange gut bleibt – und sich erhalten lässt. 

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