In diesem Glossar erklären wir Ihnen kurz und kompakt die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen rund um das weite Thema Nachhaltigkeit. Fehlt Ihnen etwas? Schreiben Sie uns gerne und wir ergänzen dieses Glossar.
Vorab einige Begriffe zur Kreislaufwirtschaft nach dem aktuellen Stand der Definition der ISO 59004. Diese ISO sucht nach Einheitlichkeit in der Begriffsfindung als Basis für weiterführende Normen und Gesetze. Deshalb sind in der geschäftlichen Wortwahl idealerweise die Begriffe der ISO 59004 zu verwenden, wenn man klar und überprüfbar kommunizieren möchte. (In Klammern die Ursprungsbegriffe der bisher nur englischsprachig vorliegenden Norm.)
Biobasierte Kunststoffe bestehen mindestens zu einem Anteil aus nachwachsenden (meist pflanzlichen) Rohstoffen. Entgegen der landläufigen Meinung sind biobasierte Kunststoffe jedoch nicht immer biologisch abbaubar. Für biobasierte Kunststoffe können Stärke (z. B. Maisstärke) Cellulose oder Zucker als Hauptquellen dienen. Auch Kunststoffe wie PE oder PET, die meist als erdölbasiert eingestuft werden, können anteilig mit biobasiertem Kunststoff erzeugt werden. Formbare Teile oder auch transparente Lösungen sind machbar. Wann biobasierte Kunststoffe nachhaltiger sind, ist eine Frage der ökologischen Zielsetzung, des Einsatzbereiches und der Zusammensetzung. Meist sind die Zutaten regionaler verfügbar und besser in der CO2-Bilanz, in der Regel sind sie auch als Müll biologisch verträglicher abbaubar. Andererseits sind erdölbasierte Kunststoffe je nach Anwendungsbereich gegebenenfalls langlebiger. Zudem ist erdölbasierter Kunststoff in solchen Mengen “in der Welt”, dass diese Ressource nicht ungenutzt bleiben kann.
Die Circular Economy (Kreislaufwirtschaft) ist ein wirtschaftliches Modell, das darauf abzielt, Ressourcen zu schonen und Abfälle zu minimieren. Im Gegensatz zum linearen Wirtschaftsmodell, bei dem Produkte nach ihrer Nutzung entsorgt werden, sollen in der Circular Economy die Rohstoffe eines Produktes am Ende des Produktlebens (End of life) wieder aus dem Produkt gewonnen werden, um als Rohstoffe zur Produktion des nächsten Produktes zu dienen. Damit würden Rohstoffe im Kreis zirkulieren. Abfälle würden vermieden und der Bedarf an neu generierten Rohstoffen sinken, was die Umwelt vor den Belastungen durch die Gewinnung von Rohstoffen bewahrt.
(engl.: von der Wiege zur Wiege) Entwickelt wurde das Konzept u.a. von Michael Braungart, (heute Professor für Verfahrenstechnik und Chemie an der Leuphana Universität Lüneburg) der in diesem Zusammenhang auch den Begriff »Ökoeffektivität« geprägt hat. Ziel ist es, alle Einzelteile eines Produkts vollständig wieder bis zu ihrem Ursprung rückzubauen und wieder verwenden zu können. Grundidee ist, dass es in der Natur eigentlich keinen Müll gibt, sondern alle Materialien Ressourcen sind. Das Cradle-to-Cradle-Prinzip geht von zwei Kreisläufen aus, die sich ergänzen: Von einem technischen Kreislauf, in dem Stoffe ohne Qualitätsverlust rezykliert werden können, und einem natürlichen Kreislauf, in dem Stoffe immer wieder durch Kompostierungsprozesse Nährstoffe für Neues sind.
Damit jedes Produkt in seiner Gänze wiederverwendet werden kann, braucht es ein neues Produktionskonzept, denn derzeit können wir nur einen Bruchteil der Dinge wiederverwenden, da durch Verklebung, Verschweißung, Verbindung mit anderen Produktelementen ein verlustfreier »Rückbau« meist erschwert oder unmöglich ist.
(engl.: von der Wiege bis zum Tor) Eine Phase aus der “Lebenswegbetrachtung eines Produktes, zum Beispiel in der Ökobilanzierung. Die Betrachtungsphase reicht von der Gewinnung der Rohstoffe, über die Verarbeitung und Produktherstellung bis zur Übergabe an den Nutzer. Spätere Auswirkungen durch die Nutzung des Produktes oder das Recycling werden noch ausgeklammert.
(engl: von der Wiege bis zum Grab) Der Cradle-to-Grave-Zyklus meint eine Bewertung, die die Lebensphasen eines Produkts vom Zeitpunkt der Rohstoffbeschaffung, über die Erstellung und Nutzung bis zur Entsorgung des Produkts verfolgt. Also Cradle-to-Gate, erweitert um die beiden nachfolgenden Phasen der Nutzung und Entsorgung eines Produktes. In der sogenannten Linearen Wirtschaft beschreibt Cradle-to-Grave” das gesamte “Leben” eines Produktes mit allen Auswirkungen auf das Klima, die Gesundheit oder die Umwelt. Sollte es jedoch durch die Materialauswahl und die Konstruktion eines Produktes gelingen, dass das Produkt nicht entsorgt wird, sondern komplett wieder in die Ausgangsrohstoffe für neue Produkte zerlegt werden kann, entsteht ein Kreislauf: Cradle-to-Cradle.
Der Corporate Carbon Footprint (CCF) beschreibt die Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen (einschließlich der CO₂-Emissionen), die direkt oder indirekt durch die Geschäftstätigkeit von Unternehmen entstehen. Der CCF verschafft Unternehmen einen Überblick darüber, wo genau innerhalb ihrer betrieblichen Prozesse und Wertschöpfungskette Treibhausgasemissionen entstehen und wie hoch diese sind. Somit sammeln Unternehmen Daten, anhand derer sie sich Reduktionsziele setzen können.
Die Abkürzung „CSR“ steht für den englischen Begriff „Corporate Social Responsibility“. Direkt übersetzt kann also von der unternehmerischen sozialen Verantwortung gesprochen werden. Übertragen auf den deutschen Sprachraum wird unter CSR die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen vor dem Hintergrund eines nachhaltigen Wirtschaftens verstanden.
Corporate Sustainability Reporting (im aktuellen Kontext der Nachhaltigkeitsberichterstattung) – Gemeint ist die unternehmerische Berichterstattung zur Nachhaltigkeit (Berichtspflicht)
Corporate Sustainability Reporting Directive – Die Direktive, (das Regelwerk, die Vorgabe), nach dem ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt werden muss.
End of life (eines Produktes)
End of use (eines Produktes)
Die Abkürzung für die drei nachhaltigkeitsbezogenen Verantwortungsbereiche eines Unternehmens Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Darunter fallen beispielsweise die Punkte Umweltverschmutzung, Arbeitssicherheit sowie die Steuerungs- und Kontrollprozesse eines Unternehmens. In der Unterscheidung zu CSG wird bei ESG eher auf messbare Ergebnisse quantitativer Ziele geachtet.
Verbrauch und Handel mit holzbasierten Rohstoffen und Produkten sollen nicht zur Entwaldung und/oder zu einer weiteren Verschlechterung der Waldökosysteme beitragen. Die Verordnung gilt ab 30.12.2025, die letzte Übergangsfrist endet am 1.7.2026. Die betroffenen Erzeugnisse müssen ab 30.12.2025 entwaldungsfrei sein. Das heißt, dass es auf den Erzeugungsflächen der relevanten Rohstoffe nicht zur Umwandlung von Wäldern in landwirtschaftlich genutzte Flächen kam und dass es keine Erntevorgänge gegeben hat, die nicht nachhaltig sind und zu einer Verringerung oder zu einem Verlust der biologischen oder wirtschaftlichen Produktivität und Komplexität der Waldökosysteme führt.
FSC-zertifiziert steht für "Forest Stewardship Council" zertifiziert. FSC ist ein internationales Zertifizierungssystem für Waldwirtschaft. Es soll sicherstellen, dass Holz- und Papierprodukte aus Wäldern stammen, die nach strengen ökologischen, sozialen und ökonomischen Standards bewirtschaftet werden. In der Büromöbelbranche zeigt das FSC-Siegel an, dass die verwendeten Holzmaterialien aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen und somit zur Förderung nachhaltiger Waldwirtschaft beitragen.
Das Forest Stewardship Council wurde 1993 von der Umweltorganisation Greenpeace gegründet. FSC prüft nach selbst festgelegten international vergleichbaren Standards.
Die ISO 59000-Normenfamilie ist eine neue Reihe (2024) von internationalen Normen, die ein gemeinsames Verständnis und einheitliche Leitlinien für die Umsetzung der Circular Economy in Organisationen schaffen soll. Ziel der Circular Economy ist es, Rohstoffe möglichst lange in möglichst hoher Qualität zu erhalten und zu nutzen. Dies erfolgt durch die Umgestaltung von Produkten, Dienstleistungen und Wertschöpfungsketten, wodurch der Bedarf an Primärressourcen gesenkt und zunehmend durch Sekundärressourcen gedeckt wird.
Die ISO 59000-Normenfamilie besteht bislang aus sieben Dokumenten, die Vokabular, Grundsätze und Leitlinien festlegen.
Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, alle für die Produktion und das Produkt erforderlichen Ressourcen in einem Kreislauf der Nutzung und Wiederverwendung ohne Verlust oder Abfall zu halten.
Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten.
Unternehmen müssen entlang der gesamten Lieferkette die Einhaltung von Menschenrechten sicherstellen. Themenbereiche:
Unternehmen ab 3.000 Mitarbeitenden (Aktiengesellschaften) waren ab 1.1.2023 verpflichtet, dass Lieferkettengesetz vollumfänglich umzusetzen. Seit 1.1.2024 gilt diese Pflicht für alle Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitenden.
Das lineare Wirtschaftssystem ist das derzeit vorherrschende System nach dem „take-make-waste“ (dt. nehmen – herstellen – wegwerfen) Prinzip und unterscheidet sich von der Kreislaufwirtschaft durch die fehlende Zirkularität. Rohstoffe werden abgebaut, Produkte hergestellt, verkauft, konsumiert und dann weggeworfen. Dies hat die Rohstoffverknappung, Emissionen, große Abfallmengen und damit verbundene Umweltbelastungen zur Folge.
In Deutschland sind größere Unternehmen zu einem Nachhaltigkeitsbericht verpflichtet: mit einer Bilanzsumme von über 20 Mio. Euro, mehr als 40 Mio. Euro Umsatz, mit mehr als 500 Mitarbeitern und Kapitalmarktorientierung und Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften. Ab 1.1.2025: Ausweitung auf alle großen Unternehmen (unabhängig von ihrer Kapitalmarktorientierung) ab 250 Mitarbeitern. Ab 1.1.2026: Ausweitung auf kleine und mittlere Unternehmen mit zehn oder mehr Mitarbeitern bei Kapitalmarktorientierung. Der Nachhaltigkeitsbericht ist durch einen Wirtschaftsprüfer oder zertifizierte Serviceanbieter zu prüfen. Die Form des Nachhaltigkeitsberichtes ist nicht klar vorgegeben. Empfohlen wird eine Vorgehensweise nach bewährten Standards, die den korrekten Umfang gewährleisten. Dazu gehört u.a. auch EMAS III.
Zum Nachhaltigkeitsbericht gehören auch soziale Themen wie die Lieferkettenbetrachtung. Auch der Themenbereich Klimagase (THG)/CO2 ist zu berichten. In welchem Umfang richtet sich nach der Wesentlichkeit des Themas für das Geschäftsprinzip. Ab 2024 muss der Nachhaltigkeitsbericht als Teil des Lageberichtes eingebunden werden. Ein separater Nachhaltigkeitsbericht ist nur zusätzlich erlaubt.
Der Product Carbon Footprint (PCF) ist die etablierteste Methode zur Ermittlung der Klimawirkung eines Produkts. Während des gesamten Lebenszyklus eines Produkts - von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling oder der Entsorgung - entstehen klimarelevante Auswirkungen in Form von Treibhausgasemissionen. Beim CO2-Fußabdruck geht es nicht nur - wie der Name vermuten lässt - um Kohlenstoffdioxid-Emissionen, sondern auch um andere Treibhausgase.
Die Klimawirkung der verschiedenen Treibhausgase wird in CO2-Äquivalenten ausgedrückt, da die Gase unterschiedliche Erderwärmungspotenziale haben.
Die Ökobilanzierung für ein Produktes lässt sich für definierte Abschnitte des “Produktlebens" betrachten. In der linearen Wirtschaft geht ein Produktleben von A1-C4, also von der anfänglichen Rohstoffbeschaffung bis zur Beseitigung der Abfälle nach Ende der Entsorgungsphase. In der Kreislaufwirtschaft wird der “Abfall" als Nährstoff für neue Produkte definiert. Deshalb wird unter D das Potenzial für die Wiederverwertung betrachtet. Die Benennung der Phasen mit einheitlichen Kürzeln erleichtert die Strukturierung von Analysen und die Kommunikation darüber.
PEFC-zertifiziert steht für "Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes". Es handelt sich um ein internationales Waldzertifizierungssystem, das sicherstellt, dass Holz- und Papierprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Für die Büromöbelbranche bedeutet dies, dass Möbel, die mit dem PEFC-Siegel gekennzeichnet sind, aus verantwortungsvollen Quellen stammen, wodurch der Schutz der Wälder gefördert wird.
Die PEFC-Initiative wurde 1999 gegründet und ist seit 2004 weltweit aktiv. PEFC prüft die Einhaltung gültiger ISO-Normen länderindividuell.
Die Product Category Rules (PCR) für Büromöbel werden voraussichtlich 2025/26 eingeführt. Dies ist Teil eines Projekts, das Methoden zur Erhöhung der Lebensdauer und Kreislauffähigkeit von Möbeln festlegt und zu testen ist. Die PCR bieten grundlegende Regeln für die Umweltdeklaration von Produkten und sind entscheidend für die Vergleichbarkeit und Nachhaltigkeit von Büromöbeln.
Refurbishing (oder refurbished) meint man die qualitätsgesicherte Überholung und Instandsetzung von Produkten und ihre anschließende Wiedervermarktung.
Produkte und Prozesse ganz neu denken, z.B. essbares Besteck, Produkte mieten statt besitzen, Rufbus statt Linienbus, autonomes Fahren statt fahrergelenkt…
Steigerung der Effizienz bei der Produktherstellung oder -Nutzung durch geringeren Verbrauch an natürlichen Ressourcen und Materialien
Wiederverwendung eines ausrangierten Produkts, das noch in gutem Zustand ist und seine ursprüngliche Funktion wieder erfüllt, durch einen anderen Verbraucher oder Weiterverwendung für einen anderen Zweck.
Reparatur und Wartung eines defekten Produkts, damit es in seiner ursprünglichen Funktion weiter verwendet werden kann.
Aufbau eines neuen Produktes aus ausrangierten Teilen. Die erweiterte Ebene des Refurbishings, bei dem ein Komplettprodukt lediglich durch Austausch einiger Teile modernisiert oder Instand gesetzt wird
Die Bewertung von Treibhausgas-Emissionen eines Unternehmens wird nach dem Greenhouse Gas Protocol in drei Betrachtungsfelder aufgeteilt:
Die SEAQUAL INITATIVE ist eine globale Gemeinschaft aus NGOs, Fischern, Forschern, Wissenschaftlern, Behörden und privaten Interessenvertretern. Gemeinsam setzen sie sich für die Reinigung der Meere, von Flüssen und Flussmündungen, Stränden und Küstenlinien ein. Zertifizierte Hersteller produzieren aus diesem scheinbar nutzlosen Müll ein Hightech-Garn, das in Sachen Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch seines gleichen sucht: SEAQUAL® YARN. Die bei WINI eingesetzte Stoffkollektion QUEST von Camira besteht zu 75% aus SEAQUAL-Garn.
Im Jahr 2015 hat die Weltgemeinschaft die Agenda 2030 verabschiedet und damit 17 globale Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals (SDGs), für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung gesetzt. Die Agenda ist ein Fahrplan für die Zukunft, mit dem weltweit ein menschenwürdiges Leben ermöglicht und dabei gleichsam die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft bewahrt werden.
Treibhausgase, die zum Klimawandel beitragen. Kohlenstoffdioxid CO2 ist nur eines davon. Andere THGs sind teilweise mehr oder weniger klimaschädlich als CO2. Zur besseren Vergleichbarkeit werden entsprechend der unterschiedlichen Klimawirksamkeit die anderen THGs auf CO2-Klimawirksamkeit umgerechnet. Die Angabe ist dann CO2-eq (CO2-Äquivalent), als “entspricht … kg CO2”. (Weitere Informationen siehe auch unter PCF)
TCPP ist ein Phosphorsäureester und wird als Flammschutzmittel verwendet, unter anderem auf Stoffen. Da er kaum wasserlöslich ist und sich seit ca. 1960 aufgrund eines breiten Einsatzes über Jahrzehnte in der Umwelt anreichert, gilt er als potenziell gefährlich. (Z.B. erwähnt im WINI OFML-Newsletter 10/2023: Camira Replay … ist frei von TCPP)
Abkürzung und Sammelbegriff für flüchtige organische Substanzen (engl. volatile organic compounds), die bei Raumtemperatur (oder höher) in die Luft ausgasen (und einen negativen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen haben könnten). Viele dieser Substanzen sind nicht schädlich, aber einige können z. B. Reizungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen etc. auslösen. Zu den VOCs gehört z. B. auch Formaldehyd. VOCs können beispielsweise entstehen durch Weichmacher in Kunststoffen, Lösungsmittel in Lacken, Flammschutzmittel, Schimmelhemmer in Kartonverpackungen, Tenside.
Das Elektrogesetz (ElektroG) schreibt vor, dass sich “in-Verkehr-Bringer" von Elektrogeräten bei der Stiftung ear (Elektronik-Altgeräte Register) registrieren lassen müssen. Dies dient der Identifizierung für kontrollierte Recycling-Prozesse. WINI ist registriert mit der WEEE-Nr. DE32810288 als Anbieter von elektrisch verfahrbaren Tischsystemen. Auch die Zulieferer der Elektrokomponenten wie LINAK oder Bachmann als Zulieferpartner haben eigene WEEE-Registrierungsnummern. Aufgrund des separaten Batterie-Entsorgungsgesetzes (BattG) führt WINI seit der Einführung der akku-betriebenen Tische die zusätzliche WEEE-Nr. DE73030483 für diese Komponente. Die WEEE-Nr. ist auch auf den Umweltproduktdatenblättern der Serien mit entsprechenden Elektrokomponenten angegeben.
Jürgen Jordan
Leiter Consulting und Architektenberatung